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dunkle Poesie 

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» Schreibwerkstatt | Gedichte Foren | dunkle Dichtung

In dem Forum "Schreibwerkstatt" können eure selbsterstellte Gedichte und Geschichten veröffentlicht und rezensiert werden.
Viele der Werke entspringen der Phantasie, den Träumen, den Gedanken und Gefühlen der Autoren und wurden in deren Herzen geboren. Es handelt sich hierbei meist um schwarzromantische Lyrik, dunkle Gedichte, Geschichten, Gedanken. Düster, melancholisch, mit einem Hauch von schwarzer Romantik, voller Liebe oder Kummer, hoffnungsvoll oder zu tode betrübt. Alles in Allem die Gedanken und Gefühle eines Schwarzromantikers bzw. Freidenker, wie es sie zu allen Zeiten schon gab und heute nicht selten auch als dunkle / schwarze Lyrik bezeichnet wird - als Beispiel ein Vers eines bekannten Dichters, Rainer Maria Rilke:
Ich liebe meines Wesens dunkel Stunden, in welchen meine Sinne sich vertiefen.
In ihnen hab ich, wie in alten Briefen, mein täglich Leben schon gelebt gefunden
und wie Legende, weit und überwunden.

Die lyrischen Stilrichtungen varieren zwischen Ballade, Elegie, Fabel, Gedicht (Poems), Unsinnsgedicht, Sonett, Epitaph, Konkrete Poesie, Epigramm, Haiku, Limerick (Gedicht) und Ode, es bleibt aber selbstverständlich dem Lyriker überlassen in welche Form er seine Gedanken veröffentlicht.

Die Vorbilder unserer Autoren könnten z. B. Andreas Gryphius (Barock), Johann Wolfgang von Goethe (Sturm und Drang, Klassik), Friedrich Schiller (Klassik), Eduard Mörike (Romantik), Friedrich Hölderlin (Romantik), Heinrich Heine (Vormärz), Bert Brecht (20 Jhd.), Walther von der Vogelweide (Mittelalter), Rainer Maria Rilke (20 Jhd. ), Gottfried Benn (20 Jhd.), Peter Huchel (20 Jhd.), Joseph von Eichendorff (Romantik), Sarah Kirsch (20 Jhd.) sein. Das sind einige der wichtigsten deutschen Dichter.

 

» Allgemeine Worte zur Lyrik

Quelle: Wikipedia

Als Lyrik (lat. Lyra, die Leier) bezeichnet man die dritte dichterische Gattung neben Epik und Dramatik. Die Lyrik ist eine der frühen literarischen Formen und gab es schon zu den Zeiten der Babylonier, Perser oder Juden (Hohelied des Salomon); unser Begriff von Lyrik wurzelt allerdings im antiken griechischen Kulturkreis. Dort war die Lyrik zunächst einmal nicht mehr als ein zur Lyra gesungenes Lied, das in den Chorgesängen der antiken Dramen seine vielleicht größte Gewichtung erhielt. Von der Römern wurde die griechische Lyrik übernommen und schließlich in den dt.-germ. Kulturraum gebracht. Die deutsche Lyrik des Mittelalters war geprägt von christlichen Gedanken- und Vorstellungsgut, weltliche Lyrik gab es zunächst nur in der Minnelyrik und der Vagantendichtung. Erst durch Luther und den zunehmenden Einfluss der italienischen und französischen Dichtkunst begann in dt. Barockzeit eine vielfältige und formstrenge Dichtung (Andreas Gryphius), die sich im Laufe der Zeit erweiterte und veränderte.

Die Lyrik ist die subjektivste aller drei Literaturgattungen und spiegelt das momentane Erleben des Dichters in der Welt in komprimierter und sprachgestalterischer Form wieder. Die Komprimierung ist auch eines der markantestes Grundmerkmale der Lyrik, das Hinzufügen von Bildern, Metaphern u.ä. verschafft der Lyrik einen komplexen und sprachintensiven Stil. Die ursprünglich gebundene Form (Vers, Metrik, Strophenbau) wurde im Laufe der Gattungsgeschichte, aber vor allem im 20 Jahrhundert aufgebrochen und relativiert, somit definiert sich die Lyrik heute weniger über die Form, als mehr über den Inhalt.

 

» Was ist überhaupt ein Dichter

Quelle: Wikipedia

Was ist ein Dichter? Ein unglücklicher Mensch, der tiefe Qualen in seinem Herzen birgt, dessen Lippen aber so geformt sind, dass, indem der Seufzer und der Schrei über sie ausströmen, sie klingen wie eine schöne Musik. ~Kierkegaard~

Ein Dichter (v. lat.: dictare diktieren ) ist der Verfasser eines sprachlichen Kunstwerkes. Im Deutschen taucht der Begriff tihtaere erstmals im um 1150 im Versepos König Rother auf. Auch Bezeichnungen wie Meister, Singer, Minnesinger, Meistersinger oder Poet, sowie scaffo (Schöpfer) und liudâri (v. althochdeutsch für Lied) finden sich. Im Mittelalter findet vorwiegend der Begriff 'Poet' Verwendung, der mit der Wiedereinführung des Dichterbegriffs durch Gottsched im 18. Jahrhundert eine Abwertung erfährt. Gegenwärtig werden eher Bezeichnungen wie Autor, Schriftsteller, Verfasser, Texter oder Stückeschreiber verwendet.

 

» Der Dichter in der Geschichte

Am Anfang steht der Dichtermythos des Sängers Orpheus, der mit seinem Gesang jedermann, sogar die Unterwelt bezwang. Eine wichtige Rolle für die Entstehung und Entwicklung der Dichtkunst und Mythologie spielten prophetische Sänger wie Homer oder Arion. Als erste historisch fassbare Dichtergestalt tritt Hesiod in Erscheinung. In der griechischen Antike finden sich Autoren in festen Staatsdiensten wie Solon, höfische Bedienstete wie Anakreon oder der poeta doctus Euripides.Ähnlich in Rom der freigelassene Sklave Terenz, der Bauernsohn Vergil, wo auch mit dem wohlhabenden Maecenas das Mäzenatentum entstand.
Im Mittelalter überwog die Zahl der Mönche, die anonym geistliche Dichtung hervorbrachten. (Otfried v. Weißenburg). Weiterhin traten die Skalden, die keltischen Barden, sowie der Spielmann in Erscheinung. Mit dem 12. Jahrhundert beginnt die Zeit der Troubadoure (Wolfram von Eschenbach, Gottfried von Straßburg, Walther von der Vogelweide). Die Vagantendichter blieben anonym. Gleichsam als Handwerk verstanden die Meistersänger ihren Stand. Hofdichter waren bis ins 18. Jahrhundert bestallt. Gotthold Ephraim Lessing wird als der erste freischaffende Dichter angesehen. Im 19. Jahrhundert bezeichnet Goethe den Dichter als "Lehrer, Wahrsager, Freund der Götter und Menschen". Im 20. Jahrhundert bildet sich das Bild vom Dichter als dem Intellektuellen heraus.

 

» Schreibwerkstatt | Dunkle Lyrik, Prosa und Gedichte-Forum - Regelungen |

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