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Die Genesis einmal anders» Erste Schritte - die Anfänge einer Idee
Nachdem mir das Board in seiner rohsten Form übergeben wurde, erledigte sich der Rest relativ spontan entschlossen in einer Nacht- und Nebelaktion, es ließ mich eben nicht los... und ohne den Anspruch verfolgt zu haben, daß dieses Projekt (damals noch unter dem Motto » Ja aber...Natürlich stellten sich (mir) Gegenfragen... beispielsweise: warum gibt's das Board überhaupt, außer aus dem Grund des spontanen Tatendrangs? Gab es nicht an sich sowieso schon genügend andere kleine Refugien in den Weiten des Netzes, denen man sich hätte anschließen können? Die Gründe dahinter... nun, das waren teils meine allgemein normale Neugierde und Begeisterung Für Technik hinter den Kulissen angeht, zum anderen Teil aber sicherlich spielte an der Stelle wie angedeutet auch der Punkt mit, daß mir die schwarze Szene zu groß und weitläufig/belanglos erscheint (eine Entwicklung, die natürlich auch im Netz ihre Spuren hinterlässt) und ich mich damit nicht abfinden konnte/wollte- warum dann nicht selber versuchen einen Platz zu schaffen, der den eigenen Vorstellungen daher auch am nächsten kommen sollte. Zur angesprochenen Vielzahl der bereits vorhandenen, themenähnlichen Foren: es gibt normalerweise selbst in der kleinsten Stadt mehrere Ausgehmöglichkeiten - jede einzelne hat durch die Anwesenden ihr eigenes Flair und zieht damit ihr eigenes Klientel an Menschen an - manche fühlen sich denn im Kreise dieser Menschen wohl und kommen wieder, andere nicht. Das ist der Gang der Dinge, und anders verhält es sich mit Forenboards auch nicht. Jeder Interessenskreis hat seine Eigenheiten und Eigenschaften - und nicht in jedem kommt man mit dem gängigen Klientel klar, also sucht man sich einen anderen zum Ausgehen. Das was jeden Ort besonders macht, ist seine Atmosphäre... solche "Atmosphären" aber sind wie alles im Leben stetigen Veränderungen unterworfen, vielleicht sogar am meisten von allem - und wenn diese mit der Zeit einem nicht mehr gefallen, dann ist es vermutlich das beste, man sucht sich neue Plätze anstatt allzu lange dem vermeintlich verlorengegangen hinterherzutrauern, denn es hat selten Sinn, alten Werten nachzutrauern und längst Etabliertem kontra zu geben - und sich arrangieren stellt keine Alternative dar (wer bei diesen Metaphern ebenso auch an die Gothic-Szene dachte, versteht mich)... selbst wenn der neue Weg sich am Ende als ein Irrweg herausstellen sollte: na und, was soll's?!... dann hat man wenigstens seinen eigenen Weg probiert zu gehen und trotz allem etwas dazugelernt... alles besser als auf ewig resigniert & frustriert an den alten Gewohnheiten und Plätzen festzuhalten und nie zu verlassen, in der Hoffnung, daß die Landschaft sich wieder zum guten ändern sollte - eine Hoffnung, wie sie sich in den seltensten Fällen bislang erfüllt hat in meinem Leben... » Zur Lage der NationDie thematischen Schwerpunkte, wie sie sich herausgebildet haben, liegen in den Bereiche der lebensnahen Philosophie, Politik & Gesellschaft, Esoterik und Grenzwissenschaften wie Astrologie, des schwarzromantischen Lebensgefühls und der Alternativmedizin... ebenso wichtig: Platz, um selbstverfasste Gedichte, schwarze Lyrik und dunkle Prosa zu veröffentlichen, spricht also hoffentlich ebenso die Lyriker, Dichter und Freidenker unter uns an. Für selbstreflexive Gedankengänge ohne Diskussionsanspruch und geforderte Form stehen einem die Tagebücher offen. Abrundend zum "thematischen" Teil sind noch vorhanden: eine Bilderdatenbank (mit Kommentarfunktion) und ein Schachskript - für die andere Art der gedanklichen Herausforderung. » AusblickIn nächster Zeit wird die angeschlossene Domain schwarzromantiker.de einer kompletten Neugestaltung unterzogen, um dann an dieser Stelle ein redaktionell geführtes System zu installieren, auf dem freie Autoren jeglicher Art ihre Gedanken und Berichte veröffentlichen können. Wir werden sehen, was sich daraus ergeben wird - bleibt dran. |
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