NSG Schwarzromantik - Magazin
Die wundersamen Ichwelten
Vor langer langer Zeit, in einer weit weit entfernten Galaxis, gab es mal einen kleinen rosa Planeten auf dem eigentümliche Wesen lebten.
Vor langer langer Zeit, in einer weit weit entfernten Galaxis, gab es
mal einen kleinen rosa Planeten auf dem eigentümliche Wesen lebten.
Enstanden und gewachsen über Millionen von Jahren bedingt durch den Zufall der Evolution.
Diese kleinen Lebewesen hatten einen biologischen Fehler. Sie lebten in Ichwelten.
Ihr Gehirn, ein Haufen von Synapsen und Neuronen, war ein Wunder der
Natur. Auch ihr Körper war etwas besonderes. Beides im Zusammenhang
ergab wunderschöne oder auch häßliche Ichwelten. Durch den Körper und
dessen Sinneswahrnehmungen wurde das Gehirn des Lebewesens gefüttert.
Es konnte schmecken, tasten, riechen, sehen und andere tolle Dinge.
Nahm es wohlschmeckende Nahrung zu sich, dann wurde das Lebewesen
glücklich. Auch andere Sinneswahrnehmungen wahren dazu fähig
Glückgefühle im Gehirn zu bewirken.
Aber schlechte Sinneswahrnehmungen. Wie Schmerz oder Angst und viele
andere Dinge, führte zu schlechten Gefühlen. Das Gehirn dieses
ach so tollen Lebewesens zeigte durch Ausschüttung von Angstgefühlen,
dass Gefahr für Leib und Leben drohte.
Alles in allem ein sehr bemerkenswertes, ja gerade zu perfektes Lebewesen.
Aber wie schon angedeutet gab es da ein Problem.
Die Natur hatte einen Fehler gemacht.
Dadurch das dieses Lebewesen in sich so eine geschlossene Einheit war.
Ein Gehirn, ein Körper und Sinneswahrnehmungen, für nur jedes dieser
Lebewesen selber, war es ihm nicht möglich aus sich heraus zu
gehen. Es war ihm nicht möglich mehr zu erfahren als nur sich selbst.
Alles konnte es anfassen und berühren. Ja auch andere Lebewesen könnte
es anfassen und berühren. Aber waren sie wirklich da? Oder war es nur
eine Illusion? Fühlten sie das selbe wie es? Konnten sie auch fühlen?
Ja.
Nein.
Keine Ahnung.
Jedes Lebewesen dachte anders darüber. Die einen Lebewesen hielten sich
für die einzigen auf dieser Welt. Andere hielten sich für überlegen.
Wiederrum andere kümmerte es nicht was andere fühlten. Es waren ja
nicht seine Gefühle und Sinneswahrnehmungen. Ganz andere hatten
die feste Überzeugung das auch die anderen Lebewesen ganz bestimmt
etwas fühlten.
So lebten sie alle vor sich hin, in ihrer eigenen kleinen Ichwelt.
Sehr oft kam es auch zu Konfrontationen, da es Mißverständnisse
zwischen den Ichwelten gab. Das eine kleine Lebewesen sagte etwas oder
tat etwas in bester Absicht, aber das andere Lebewesen nahm es falsch
auf. Es dachte das gegenüber will ihr böses. So entstand sehr oft
Streit, Hass und Leid. Ganze Kriege wurden geführt. Millionen dieser
einzigartigen Ichwelten starben durch andere Lebewesen mit
angsterfüllten Ichwelten in sich.
Aber es gab auch Ännäherungen von Ichwelten. Sie nannten es "Liebe"
oder "Freundschaft". Zum Beispiel kam es oft vor das zwei Lebewesen
zusammen kamen und gemeinsame Sinneswahrnehmungen genoßen. Auch
lebten sie oft zusammen und sahen die selben Dinge, rochen die selben
Dinge, hörten die selben Dinge. Die Aufnahme der selben
Sinneswahrnehmungen führten diese Ichwelten sehr oft nah zu einander.
Aber die Ichwelt ansich, ist etwas tückisches.
Zeit vergeht und manche Sinneswahrnehmungen, manche Worte wurden
unterschiedlich aufgenommen. Und dieser Zusammenschluß der Ichwelten
wurde wieder beendet. Auch hier zeigte sich wieder das die Abgrenzung
der Lebewesen zueinander niemals ganz überwunden werden konnte. Kein
Lebewesen konnte vollends in die Ichwelt des anderen Lebewesens
eindringen und eine Wirwelt erschaffen.
Und so waren sie alle einsam, aber doch gemeinsam auf dieser
Welt. Manche näherten sich an, andere stießen sich ab und wieder
andere taten sich gegenseitig weh.
Ein buntes Treiben. Recht interessante Lebewesen. Mit nur einem kleinem Fehler.
verfasst am 20.07.2005 von Sisko
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